Bevölkerung wünscht mit überwältigender Mehrheit regionalen Speicherausbau

Bevölkerung wünscht mit überwältigender Mehrheit regionalen Speicherausbau statt Nord-Süd Höchstspannungsleitungen
Ergebnisse einer EMNID-Umfrage im Auftrag des Solarenergie-Fördervereins Deutschland (SFV)

Lesen Sie weiter unter http://www.sfv.de/artikel/bevoelkerung_wuenscht_regionalen_speicherausbau_statt_nord-sued_hoechstspannungs.htm

Regionale Klimatour Mittelrhein-Westerwald CO2-frei unterwegs für Klimagerechtigkeit und Fukushima-Hilfe 29.10.– 7.11.2016

Auftakt zur Regionalen Klimatour

Start der Regionalen Klimatour – Präsenz zeigen gegen Atomkraft am AKW Mülheim Kärlich

Niederwerth: Infos der Neuen Energie Bendorf zu Laufwasserkraftwerken

Niederwerth: Infos der Neuen Energie Bendorf zu Laufwasserkraftwerken

Was ist nochmal mit Marrakesh? – Richtig, da treffen sich Ende November alle Nationen zum nächsten Klimagipfel, erstmals auf der Basis des Paris-Beschlusses, der von den ausreichend vielen Nationen ratifiziert wurde um ab jetzt zu gelten!

Hat Paris etwas gebracht? -Ja!!! Es wurde zum Konsens für alle Nationen, dass 2 Grad nie erreicht werden sollen und wir möglichst weit darunter, möglichst bei 1,5 Grad bleiben wollen. Das ist die Basis auf der wir Taten einfordern können. Von uns selbst, den Kommunen, der Bundesregierung.

Eine Tour? Wir machen darauf aufmerksam wo es bei der Umsetzung noch fehlt und wo schon viel getan wurde. Wir machen eine regionale Klimatour, organisiert vom Bündnis Klimaschutz Mittelrhein, dem schon viele Verbände hier angehören, einschließlich SFV. Wir fahren CO2-frei, ob mit Fahrrädern, e-Roller, e-Auto, oder CO2-sparsam mit Bus, und besichtigen Projekte der Erneuerbaren Energien, AKW Mülheim-Kärlich, Firmen die hier aktiv sind… Wir sammeln für zwei Projekte, die unsere Unterstützung verdienen, in Japan die Betreuung Fukushima-geschädigter Kinder, in Tansania die Ausbildung junger Solateure.

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Wann startet die Tour? 29.10.-7.11. 2016 – pünktlich vor Marrakesh. Um für mehr Taten zu werben. Bleibt fit, macht mit!

Thomas Bernhard

22.09.2016 um 19.00 Uhr: Wolf von Fabeck, SFV-Geschäftsführer, referiert: „Die Erneuerbaren brauchen keinen Welpenschutz mehr, sie sind ausgewachsene Jagdhunde“

Liebe SFV-Interessierte / Mitglieder,

SFV-Veranstaltung mit Wolf von Fabeck als Referenten:

„Die Erneuerbaren Energien brauchen keinen Welpenschutz“
Infoabend des Solarenergiefördervereins Deutschland und des Bündnis‘ Klimaschutz Mittelrhein mit Dipl.-Ing. Wolf von Fabeck am 22.September um 19Uhr im Dreikönigenhaus

Unter dem Titel „Die Erneuerbaren brauchen keinen Welpenschutz“ wird von Fabeck über die Notwendigkeit einer CO2- und Brennelementesteuer als Voraussetzung für einen fairen Handel mit Erneuerbaren Energien referieren. Der CO2-Ausstoß muss teurer werden, damit weniger emittiert wird.  Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz werden wieder eins: Durch CO2 sparen. Der bisherige Zertifikatehandel hat sich als ungeeignet und lückenhaft erwiesen. Deutlich wirksamer sind CO2-Abgaben, ob als Steuer oder Lenkungsabgabe. Dann kann das EEG entlastet werden, und Bürger, Handwerk, Industrie bezahlen gerecht nach CO2-Ausstoß. In dieser Gemeinsamkeit kann der Klimawandel noch gestoppt werden. Mit diesem neuen Konzept tritt der Solarenergieförderverein Deutschland e.V. SFV, Infostelle Koblenz, nun an die Öffentlichkeit. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bündnis Klimaschutz Mittelrhein am 22.September, 19 Uhr, Dreikönigenhaus, Kornpfortstraße 15, wird der Geschäftsführer des SFV, Dipl.-Ingenieur Wolf von Fabeck umfassend informieren. Von Fabeck: „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will, dass sich die Erneuerbaren Energien am freien Markt bewähren. Die Erneuerbaren brauchen keinen Welpenschutz mehr, sie sind ausgewachsene Jagdhunde.“

Nach dem Vortrag ist ausreichend Zeit zur Diskussion.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Bernhard, Sprecher der SFV-Infostelle Koblenz, Tel. 97353840 Mail info@SFV-Infostelle-Koblenz.de.

Oder: BUND-Regionalbüro Koblenz, gleiche Tel.-Nr., regionalbuero-koblenz@bund-rlp.de

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Solar-Quiz und Probefahrten – SFV interaktiv

Beim diesjährigen Familien-Energie-Tag am 18.9.2016 in Hambuch bei Kaisersesch war der SFV mit der Infostelle Koblenz vertreten. Diese Ausstellung mit mehrjähriger Tradition stand unter dem Thema e-Mobilität und Brennstoffzellen-Technologie. Die Region ist in der Energiewende schon weit gekommen, auch durch kommunale Bemühungen.

Der Tag begann mit einem  einführenden und sehr lebendigen ökomen. Gottesdienst, den Jugendliche durch ein Theaterstück über Klimwandel mitgestalteten. Nach Danksagungen wurden verschiedene Vorträge zu Brennstoffzellen, Fahrzeugen und Energiewende gehalten und zeigten etliche Aussteller ihre Projekte, Produkte; neben vielen Informationen gab es auch viel zum Anfassen für Kinder und Jugendliche.

Joachim Deboeser: präsent

Joachim Deboeser: präsent

Auch der SFV war durch Joachim Deboeser und mich mit einem Stand vertreten, sowie mit meinem E-Auto Citroen C-Zero, vier Jahre und 60.000 km alt. Er ist leise und sparsam, macht immer noch viel Spaß beim Fahren, und dieser konnte von Joachim an etliche Interessenten bei zahlreichen Probefahrten vermittelt werden.

Ich führte derweil in der Halle am Stand Solarquiz mit Kindern durch. Einige Fragen waren ja leicht, aber ob Methan, FCKW oder Ozon nach CO2 das wichtigste Klimagas ist, wußten bei der Teamberatung auch die Eltern oft nicht. Auch ob wir den fossilen CO2-Ausstoß um 50 oder 100% senken müssten. Darüber kam es zu guten Gesprächen. So konnte dann auch der SFV mit seinen politischen Bemühungen um Speicherförderung und dem Ziel einer 100%igen CO2-Minderung dargestellt werden. Auch Fragen rund um die eigene PV, evtl Speicher, oder die Heizung konnten geklärt werden.

die Fragen waren zum Nachdenken

die Fragen waren zum Nachdenken

Es war ein Tag der Kommunikation mit vielen interessierten Gästen, die etliche Anregungen mitnehmen konnten – und auch wir haben Ideen mitgenommen. Von solchen Familien-Energie-Tagen dürfte es mehr geben.

Thomas Bernhard

Auspuff war gestern

SFV Infostelle Koblenz zusammen mit Grundschulreportern bei der weltgrößten Elektromobilitätsrallye WAVE

Die Rallye Paris-Dakar Gewinnerin Jutta Kleinschmidt wirbt heute für die Elektromobilität!

Die Rallye Paris-Dakar Gewinnerin Jutta Kleinschmidt wirbt heute für die Elektromobilität!

Bei der WAVE handelt es sich um eine Rallye, an der E-Fahrzeuge vom Elektrobus bis zum Pedelec teilnehmen. Diesmal führte die Rallye von Nord- nach Süddeutschland und machte bei uns Station in Remagen. Dort befinden sich KUMPAN electric, eine Firma, die Retroelektroroller herstellt. Der SFV nahm Kontakt zu KUMPAN auf und richtete am Etappenort einen Infostand inklusive Ausstellung ein. Außerdem lud der SFV sechs Umweltreporter der Grundschule Moselweiß zur WAVE nach Remagen ein. Die jungen Reporter waren begeistert. Eines stand für sie sofort fest: Wir fahren CO2frei! Geplant war die Fahrt mit der Bahn, doch dann bot das Autohaus Schilling den Schülern die kostenlose Überlassung von zwei Elektroautos an. So wurde die Strecke elektromobil, geräuschlos und schadstofffrei mit einem Nissan Leaf und einem Citroen Zero zurückgelegt. Ein Zeichen zu setzen für den Klimaschutz, dass die von der UNO vorgegebene Erderwärmung die 1,5-Grad-Marke nicht übersteigt, darum ging es ja allen an der Rallye Beteiligten.

Aufgabe der Umweltreporter war es, die Elektrofahrzeuge nach selbst erarbeiteten Kriterien zu beurteilen: „Erkennt man schnell, dass es ein Elektrofahrzeug ist?“ oder „Ist ein guter Spruch drauf?“ Vier Kriterien pro Fahrzeug, sechs Reporter und 65 Fahrzeuge – hier war Rechnen angesagt. Der Citroen e2CV, auch bekannt als Ente, erhielt insgesamt 128 Punkte und kam damit auf Platz 3. Der BMW i3 der ITK Engineering AG, bei dem in Remagen Jutta Kleinschmidt (Siegerin der Rallye Paris-Dakar und damit erfolgreichste Frau im Motorsport) am Steuer saß, gewann die WAVE Trophy. Auch die Umweltreporter hatten diesem Auto viele Punkte gegeben, dessen Seite eine Zitrone zu sehen war. „Elektromobilität ist spritzig und erfrischend, wie eine Zitrone“, kommentierte Jutta Kleinschmidt, die sich gerne mit dem Umweltreportern fotografieren ließ. 65 Teams aus 13 Nationen haben die 1.800 km lange Strecke von Bremerhaven nach Liestal erfolgreich hinter sich gebracht.

Dass Elektromobilität heute schon so vielfältig ist, hätten sich die Umweltreporter nicht träumen lassen. Vor allem die Elektromotorräder und Roller hatten es ihnen angetan. Das Team der Dorstener Arbeit hatte einen generalüberholten VW T2 dabei.. „Wann wurde der Bus auf Elektro umgebaut?“, wollten alle wissen. „Der wurde gar nicht umgebaut, der ist von VW damals so gebaut worden. Insgesamt sind etwa 100 Fahrzeuge verkauft worden“, war die Antwort.

Die Grundschule Moselweiß beteiligte sich auch an der WAVE Earth. Schüler aus aller Welt haben insgesamt 25.000 Postkarten mit Klimaversprechen geschrieben. Diese 25.000 gesammelten Kärtchen sollten bei der nächsten UN-Klimakonferenz im November 2016 in Marrakesch zum größten Grußkarten-Mosaik der Welt ausgelegt werden.

Eröffnungsfeier der Koblenzer Infostelle war ein voller Erfolg

Solarenergie-Förderverein-Infostelle Koblenz eröffnet

„Speicher, Wind- und Sonnenstrom

ersetzen Kohle und Atom!“

Die feierliche Eröffnung der Infostelle Koblenz des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) im Dreikönigenhaus am vergangenen Sonntag war ein voller Erfolg. Zahlreiche Gäste, interessiert und motiviert dazu beizutragen die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, lauschten dem Vorträgen: Dr. Rüdiger Haude sprach zu „Energiewende – zentral oder dezentral organisieren“ und Thomas Bernhard zu „was ist zu tun – die neue Greenpeacestudie zu den Folgerungen nach Paris COP21“. Gäste nutzen die Kontaktmöglichkeiten, kamen in intensive Gespräche, fuhren verschiedene e-Fahrzeuge Probe, oder vereinbarten auch Aktionen.

Es wurde einiges geboten – und noch mehr mitgenommen:

Der Ort: Dreikönigenhaus in der Kornpfortstraße 15, das die ISSO Startup-Unternehmen und Koblenzer Umweltbüros von BUND, VCD, Ökostadt Koblenz und jetzt auch den SFV beherbergt. Dieser profitierte durch die enge Zusammenarbeit auch vom BUND-Personal; voller Saal des Soul-Food Cafes mit Sektempfang.

Die Menschen: SFV-Aktive aus Koblenz, Aachen, Bayern, Koblenzer und im Umland ansässige Unternehmer, engagierte Bürger, Umwelt-Aktive, Politiker aus Stadtrat und der Landespolitik, e-Auto-Besitzer, Solateure, der Buchautor eines Reiseführers zu Erneuerbare Energien in Deutschland, und viele mehr…

Das Ambiente: Eine mobile Rollup-Ausstellung des SFV zur Erderwärmung und Möglichkeiten einer besseren Zukunftsgestaltung; Informationen rund um die Solarenergie, zahlreiche Bücher, die tollen neuen Räumlichkeiten aller ansässigen Büros – ein inspirierendes Ambiente und dazu eine Austellung gängiger E-Fahrzeuge von e-Rollern, e-Motorrad, Twizzy, e-Smart, Citroen C-zero, BMWi3, Renault Zoe, Kangoo, Nissan Leaf von Autohaus Schilling, Tesla.

Die Inhalte: Dr. R. Haude kennzeichnete die Möglichkeiten bisheriger und zukünftiger Energieversorgung, und zeigte neue Aspekte auf: die dezentrale Versorgung ist technisch ausgereift, hat den Vorteil besserer Fehlerfreundlichkeit -mit dem Verweis auf Fukushima-, die höheren Wirkungsgrade mit Nutzung der Abwärme vor Ort, die kurzen Netze, und die Schnelligkeit des Aufbaus. Der wirtschaftliche Vorteil ist, dass Bürger geringere Gewinnerwartungen haben, Gewinne in eine regionale Wertschöpfung eingehen. Politisch: Dass Dezentralität die Demokratie stärkt statt eine Macht im Staat zu generieren die globale Fehlentwicklungen hervorruft statt korrigiert. – Dr. T. Bernhard, der auch im BUND Koblenz aktiv ist, berichtete über den Stand nach Paris: Der weltweite Konsens die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Gradzu halten.
Was das bedeutet, hat eine neue Studie aufgezeigt: Es muss der CO2-Ausstoß weltweit und vorher noch in den Industrieländern so schnell wie möglich heruntergefahren werden, denn jeder weitere Ausstoß erhöht die Konzentration in der Atmosphäre und damit die Erwärmung. Konkret muss Deutschland bis 2025 die Kohleverstromung beenden, bis 2035 komplett Strom aus Erneuerbaren herstellen. Der PKW-Verkehr muß statt zuzunehmen pro Dekade um 10% reduziert werden, und alle Autos 2035 elektrisch fahren. Das sind Ziele die sich mit dem heutigen Zwiedenken nicht vereinbaren lassen, das eine zu wollen und das andere trotzdem zu tun. Konkret hieße das auch: keine Nordtangente mehr, keine neuen Autobahnen, keine Verbrenner-Autos mehr kaufen; lieber Fahrradwege und e-Bikes. Jede Verzögerung bringt uns mehr Erderwärmung.

Als humorvolle Zwischeneinalge sang der SFV-BUND-Chor das Lied „probiers mal mit Erneuerbar“ und ein Eisbär tanzte dazu. Auch ein extra vom Aachener Chor „Andere Saiten“ für die Infostelle komponierter Groove wurde dann mit dem Publikum eingeübt und war noch Tage danach Ohrwurm.

Manche Gespräche waren sehr konkret, etliche überlegen welches e-Auto es denn sein soll, und es wurden Aktionen besprochen zu dem Thema, vom „Tag der Elektromobilität“ am 22.4. auf der Festung Ehrenbreitstein über den Film „power to change“ ab 21.4 in den Kinos, zu Vorträgen oder Schulaktionen. Die SFV-Infostelle Koblenz ist dabei. Eine gelungene Matinee.

Probiers mal mit Erneuerbar

Probiers mal mit Erneuerbar… (Melodie Dschungelbuch, Text T.Bernhard)

 

Probiers mal mit Erneuerbar, mit Sonne und Erneuerbar,

jagst du den Ölpreis und die Sorgen weg.

Und wenn Du – selbst erneuert bist und etwas umweltschädlich ist,

dann lass es weg egal an welchem Fleck.

 

Was soll ich woanders, wo’s mir nicht gefällt?

Ich nehme kein Flugzeug, auch nicht für Geld!

     („die Erde fiebert, hast Du das kapiert?“)

Die Bienen summen in der Luft, erfüllen sie mit Honigduft.

     Und schaust du hinter dem Stein

     da findest du Dämmung, die lässts hier wärmer sein.

     Probier mal – 2-3-4 – „da spar ich Geld“

 Zwischenspiel

 Denn mit Erneuerbar kommt auch das Glück zu dir.    

Es kommt zu dir.

 

Probiers mal mit Erneuerbar, das Windrad dreht sich wunderbar.

Lass weg die Kohle und das ganze Gift.

Und wenn Du – stets das Fahrrad fährst, die Heizung etwas kleiner drehst,

du fühlst dich gut, weil’s nicht die Kinder trifft.

 

Was bringt der Atomstrom? – Er strahlt tausend Jahr.

Ich nutze die Technik – aber lieber solar.

Wenn Windparks drehen dezentral, sind Netze kurz und regional.

Und schaust du um dich herum,

            da findest du Menschen, die sind auch nicht dumm

            Frankreich und China probier’n auch -2-3-4 -“die machen alles nach“

 Zwischenspiel

Denn mit Erneuerbar kommt auch das Glück zu dir.

Es kommt zu dir.

 

Probiers mal mit Erneuerbar, mit Sonne und Erneuerbar,

jagst du den Ölpreis und die Sorgen weg.

Das Windrad – dreht sich so famos, das Sonnenlicht ist kostenlos.

Es geht dir gut, egal an welchem Fleck.

Zwischenspiel mit Rhythmus und Tanz und fade out.

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Einladung zur feierlichen Eröffnung am 10.April 2016

Thomas Bernhard (Ansprechpartner) * SFV-Info-Stelle Koblenz

 

Einladung

Eröffnung der SFV-Infostelle Koblenz

Sonntag, der 10.April 2016, 11-14 Uhr

Dreikönigenhaus, Kornpfortstraße 15, 56068 Koblenz

 

Bild: ISSO

 

Der Solarenergie-Förderverein SFV setzt sich seit 1986 für die Stromerzeugung aus Solarenergie ein. Im SFV entstand die Idee, privat erzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Dafür konstruierten SFV-Mitglieder in Aachen den ersten preiswerten Wechselrichter. Das Konzept der kostendeckenden Vergütung – weltweit bestes Markteinführungsprogramm für Erneuerbare Energien – wurde 1989 im SFV entwickelt. Bundesweit setzt sich der SFV für die kostendeckende Vergütung ein und gibt kostenlose allgemeine Hinweise zum Bau von Solaranlagen. Bei der Entwicklung des Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) war der SFV maßgeblich beteiligt. Im Anliegen, die Erderwärmung zu begrenzen, setzt der Verein auf alle Erneuerbaren Energien mit Speichern, und arbeitet auch politisch.

Programm:

Dr. Rüdiger Haude (Öffentllichkeitsreferent des SFV in Aachen) spricht zum Thema „Energiewende zentral oder dezentral organisieren?“, wir erwarten im Anschuss gute Gespräche. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Anschließend gibt es Gelegenheit verschiedene Elektrofahrzeuge anzusehen und teilweise Probe zu fahren. Solarexperten stehen für Fragen bereit, gemeinsam können wir die Möglichkeiten der Energie-, Verkehrs-, Wärme-, Ernährungs- Konsumwende ausloten – wie wir unsere Erde erhalten und womöglich verschönern.

Wir freuen auf Ihr Kommen:

Regina Bernhard, Thomas Bernhard, Egbert Bialk, Andreas Bohlender, Joachim Deboeser, Uwe Diederich-Seidel, Walter Grambusch, Ralf Hoffmann, Martina Keller, Heinz-Friedrich Steinecke, Achim Theisen, und viele andere mehr

 

Wir  bitten um  Rückmeldung  der  Teilnahme  an  Tel.  0261 / 47551  oder  thomas@bern-hard.de

Eröffnung der Solaranlage Fam. Deboesser

Solaranlage Rhein-Neckar-Halle

Solaranlage Rhein-Neckar-Halle

Mein Name ist Joachim Deboeser und ich bin Mitglied im Solarenergie Förderverein Deutschland e.V.

Jede PV Anlage ist  ein wichtiger Schritt, den Energiemarkt für Strom und Wärme

evolutionär neu aufzustellen. Die Experten des SVF helfen mit ihrem profunden Wissen

und ihrem Enthusiasmus diesen Weg zu gehen

Ich  möchte die Energiewende In meiner Geburtsstadt Koblenz voranbringen.

Die realisierte Bürger Solar- Anlage auf dem Dach der renovierten Bürgerhalle ist ein  Beispiel dafür, das die Erzeugung von Strom dezentral möglich ist.

Die PV Anlage ist in der Lage 12% der jährliche Strommenge zur Verfügung zu stellen,

um die Klimatechnik, die  Wärmetauscher  der Geothermie, die Umwälzpumpen und der Leuchten in der Rhein Mosel Halle zu betreiben.

Diese PV Anlage ist ein Vorbild  für weitere Anlagen auf kommunalen Gebäuden .

Diese Chancen, der dezentralen Energiegewinnung, sollen durch die SVF Infostelle Koblenz, an die kommunalen Entscheidungsträger herangetragen werden. Seit dem Klimaschutzabkommen von Paris, ist die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Koblenz ohne Alternative.

Sonnige Grüße von joachim