22.09.2016 um 19.00 Uhr: Wolf von Fabeck, SFV-Geschäftsführer, referiert: „Die Erneuerbaren brauchen keinen Welpenschutz mehr, sie sind ausgewachsene Jagdhunde“

Liebe SFV-Interessierte / Mitglieder,

SFV-Veranstaltung mit Wolf von Fabeck als Referenten:

„Die Erneuerbaren Energien brauchen keinen Welpenschutz“
Infoabend des Solarenergiefördervereins Deutschland und des Bündnis‘ Klimaschutz Mittelrhein mit Dipl.-Ing. Wolf von Fabeck am 22.September um 19Uhr im Dreikönigenhaus

Unter dem Titel „Die Erneuerbaren brauchen keinen Welpenschutz“ wird von Fabeck über die Notwendigkeit einer CO2- und Brennelementesteuer als Voraussetzung für einen fairen Handel mit Erneuerbaren Energien referieren. Der CO2-Ausstoß muss teurer werden, damit weniger emittiert wird.  Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz werden wieder eins: Durch CO2 sparen. Der bisherige Zertifikatehandel hat sich als ungeeignet und lückenhaft erwiesen. Deutlich wirksamer sind CO2-Abgaben, ob als Steuer oder Lenkungsabgabe. Dann kann das EEG entlastet werden, und Bürger, Handwerk, Industrie bezahlen gerecht nach CO2-Ausstoß. In dieser Gemeinsamkeit kann der Klimawandel noch gestoppt werden. Mit diesem neuen Konzept tritt der Solarenergieförderverein Deutschland e.V. SFV, Infostelle Koblenz, nun an die Öffentlichkeit. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bündnis Klimaschutz Mittelrhein am 22.September, 19 Uhr, Dreikönigenhaus, Kornpfortstraße 15, wird der Geschäftsführer des SFV, Dipl.-Ingenieur Wolf von Fabeck umfassend informieren. Von Fabeck: „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will, dass sich die Erneuerbaren Energien am freien Markt bewähren. Die Erneuerbaren brauchen keinen Welpenschutz mehr, sie sind ausgewachsene Jagdhunde.“

Nach dem Vortrag ist ausreichend Zeit zur Diskussion.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Bernhard, Sprecher der SFV-Infostelle Koblenz, Tel. 97353840 Mail info@SFV-Infostelle-Koblenz.de.

Oder: BUND-Regionalbüro Koblenz, gleiche Tel.-Nr., regionalbuero-koblenz@bund-rlp.de

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Solar-Quiz und Probefahrten – SFV interaktiv

Beim diesjährigen Familien-Energie-Tag am 18.9.2016 in Hambuch bei Kaisersesch war der SFV mit der Infostelle Koblenz vertreten. Diese Ausstellung mit mehrjähriger Tradition stand unter dem Thema e-Mobilität und Brennstoffzellen-Technologie. Die Region ist in der Energiewende schon weit gekommen, auch durch kommunale Bemühungen.

Der Tag begann mit einem  einführenden und sehr lebendigen ökomen. Gottesdienst, den Jugendliche durch ein Theaterstück über Klimwandel mitgestalteten. Nach Danksagungen wurden verschiedene Vorträge zu Brennstoffzellen, Fahrzeugen und Energiewende gehalten und zeigten etliche Aussteller ihre Projekte, Produkte; neben vielen Informationen gab es auch viel zum Anfassen für Kinder und Jugendliche.

Joachim Deboeser: präsent

Joachim Deboeser: präsent

Auch der SFV war durch Joachim Deboeser und mich mit einem Stand vertreten, sowie mit meinem E-Auto Citroen C-Zero, vier Jahre und 60.000 km alt. Er ist leise und sparsam, macht immer noch viel Spaß beim Fahren, und dieser konnte von Joachim an etliche Interessenten bei zahlreichen Probefahrten vermittelt werden.

Ich führte derweil in der Halle am Stand Solarquiz mit Kindern durch. Einige Fragen waren ja leicht, aber ob Methan, FCKW oder Ozon nach CO2 das wichtigste Klimagas ist, wußten bei der Teamberatung auch die Eltern oft nicht. Auch ob wir den fossilen CO2-Ausstoß um 50 oder 100% senken müssten. Darüber kam es zu guten Gesprächen. So konnte dann auch der SFV mit seinen politischen Bemühungen um Speicherförderung und dem Ziel einer 100%igen CO2-Minderung dargestellt werden. Auch Fragen rund um die eigene PV, evtl Speicher, oder die Heizung konnten geklärt werden.

die Fragen waren zum Nachdenken

die Fragen waren zum Nachdenken

Es war ein Tag der Kommunikation mit vielen interessierten Gästen, die etliche Anregungen mitnehmen konnten – und auch wir haben Ideen mitgenommen. Von solchen Familien-Energie-Tagen dürfte es mehr geben.

Thomas Bernhard